Motivation nach schlechten Noten

Alles ist möglich - Motivation nach schlechten Noten findenDie Zwischenzeugnisse machen vielen Kindern und auch ihren Eltern Sorgen. Während die Zensuren in einigen Schulfächern sehr gut sind, fallen in anderen einige Schwächen auf. Im Folgenden erhalten Sie Tipps, wie Sie Ihr Kind nach schlechten Noten motivieren, weiterzumachen und seine Leistungen zu verbessern.

 

Ganz wichtig ist zu realisieren, dass die Zwischenzeugnisse, auch Halbjahreszeugnisse genannt, nur eine Orientierungshilfe für Eltern und Schülern sowie für die Lehrer sind. Bis zum nächsten Zeugnis kann sich noch einiges ändern, besonders wenn die Lehrer sehen, dass das Kind motiviert ist und Zeit in das Lernen investiert.

Woher kommen die schlechten Noten?

Prinzipiell ist es sinnvoll zuerst zu analysieren, warum die schlechten Noten entstanden sind. Besprechen Sie das für jedes problematische Fach einzeln und in Ruhe. Mögliche Gründe dafür sind:

  • Überforderung
  • Unterforderung
  • Fehlendes Interesse
  • Familiäre Probleme
  • Mobbing in der Schule
  • Probleme mit einem Lehrer
  • Prüfungsangst
  • Schlafmangel
  • Abwesenheit vom Unterricht
  • Fehlendes Selbstbewusstsein in einem Fach

Gehen Sie nach der Problemanalyse spezifisch auf die Probleme und Unsicherheiten Ihres Kindes ein und unterstützen Sie es in seiner Entwicklung. Auf dem Weg zu besseren Noten helfen gemeinsam erarbeitete Regeln und Grundsätze. Weiterhin ist es wichtig, dass sich sowohl die Kinder als auch die Eltern an diese Regeln halten.

Tipps und Tricks zum Lernen

1. Stellen Sie einen Plan auf

Ein detaillierter Lernplan hilft Ihrem Kind bei seinem Zeitmanagement. Geben Sie Ihrem Kind in jedem Fall die Möglichkeit an der Entwicklung des Planes mitzuwirken, um die eigene Einschätzung einzubringen und zu lernen, die gegebene Zeit sinnvoll und effizient einzuteilen. Beachten Sie dabei die Länge der Lerneinheiten pro Tag. Nach einiger Zeit können die Informationen schlechter verarbeitet werden und eine Pause ist nötig. Weiterhin ist es häufig effizienter, beispielsweise 15 Minuten pro Tag Vokabeln zu üben als 5 Stunden an nur einem Tag.

2. Ein Schritt nach dem Anderen

Helfen Sie Ihrem Kind dabei sich realistische Ziele zu setzen. Diese wirken motivierend und geben Ihrem Kind Selbstvertrauen, da es die gesteckten Ziele erreicht und sich somit Schritt für Schritt den besseren Noten nähert. Unrealistische Ziele nehmen dem Kind die Motivation, da es sich scheinbar kaum lohnt zu versuchen die Ziele zu verfolgen.

3. Eigenständigkeit fördern

Versteht Ihr Kind den Lerninhalt nicht selbstständig, helfen Sie ihm oder engagieren Sie eine Nachhilfe. Jedoch ist eine dauerhafte Betreuung während des Lernens kontraproduktiv. Nach einer ausführlichen Erklärung und einer gemeinsamen Übung ist die eigenständige Weiterarbeit von großer Bedeutung. So entwickelt Ihr Kind die Gewissheit, in der Lage zu sein, Aufgaben eigenständig zu lösen. Dieses Selbstvertrauen ist vor allem während der Klassenarbeiten wichtig.

4. Glücksbringer machen Mut

Natürlich ist es jedem Menschen selber überlassen, ob er an die Glück bringenden Eigenschaften von Gegenständen glaubt. Jedoch macht es vielen Menschen Mut ein Foto von der Familie, einen Glückscent oder ein Kuscheltier bei sich zu tragen. Glücksbringer dienen als seelische Unterstützung und helfen, dadurch die Nervosität zu senken und den Mut zu steigern.

5. Leistungsdruck vermeiden

Ergänzend zu realistischen Zielen ist die Vermeidung von Leistungsdruck sehr wichtig. Kinder benötigen häufig mehr Lob. Druck und Schuldgefühle bewirken oft das Gegenteil der gewünschten Reaktion. Die Kinder geben auf und sind frustriert. Werden schon kleine Erfolge und Verbesserungen gelobt steigt die Motivation und das Kind sieht, dass es in der Lage dazu ist sich zu verbessern. Dabei ist es egal, ob es den Sprung von einer Fünf auf eine Drei schafft oder nur auf eine Vier minus kommt.

Das Lernstudio Wattenscheid unterstützt Sie und Ihr Kind gerne dabei, die Noten bis zum nächsten Zeugnis zu verbessern.

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