Mathematik spielen

Abacus Rechenschieber MathematikRechnen lernen Kinder in der Schule, aber mathematisches Denken lernen sie im Alltag. Drei Fähigkeiten sind für Ihr Kind wichtig, damit es den Zugang zum Schulfach bekommt und die sich im Alltag nahezu nebenbei trainieren lassen.

1. Visuelle Vorstellungskraft

Sie entsteht mit Baumaterial, wie Lego oder Fischertechnik. Kein Wunder: Erst einmal muss man sich ausdenken, was man bauen will. Dann braucht man eine Strategie, wie man es hinbekommt. Dazu werden Handlungen im Kopf durchgeführt, eventuell wieder verworfen, um schließlich die für gut befundene Lösung aufzubauen. 

Spieltipp: Sie sind der Architekt, Ihr Kind der Bauleiter. Entwerfen Sie dazu auf Papier einen Grundriss, der vom Bauleiter mit Legosteinen nachgebaut werden soll.
Ideen für zwischendurch: Jeden Tag fallen reichlich Aufgaben im Haushalt an, die Vorstellungskraft benötigen: Wie viel Marmelade benötige ich, um mein Brot zu bestreichen? Wie viel Milch passt in die Tasse? Würde der gleiche Inhalt auch in das schmalere, aber höhere Glas passen?

 

2. Visuelle Erinnerung

Sie ist bei Kindern in den ersten Grundschulklassen noch so ausgeprägt, dass sie Erwachsene beim Momory locker an die Wand spielen. Diese Fähigkeit erleichtert auch das Rechnenlernen, weil sie es ermöglicht, innere Bilder für abstrakte Zahlen abzurufen.

Spieltipp: Legen Sie das Memory-Spiel in Reichweite, um regelmäßig eine Runde zu spielen. Das Gute daran: Sie profitieren davon genauso wie Ihr Kind!
Ideen für zwischendurch: Spielen Sie mit Ihrem Kind Detektiv und stellen Sie sich abwechelnd Fragen, bei denen Sie gegenseitig Ihr Erinnergungsvermögen testen können: "Trug der Verkäufer an der Fleischkasse eine Brille?", Welche Frabe hatte die Hose, die ich gestern getragen haben?", "Weißt du, welche Farbe die Garagentür unserer Nachbarn hat?"

 

3. Sprachliches Gedächtnis

Es wird vorausgesetzt, um mündlich gestellte Aufgaben lösen zu können. Vielen Grundschülern fällt es noch schwer, so aufmerkam zuzuhören, dass sie sich an etwas komplexere Zusammenhänge genauer erinnern können.

Spieltipp: Bemalen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen größeren Stein. Das ist der Schatz, der von Ihnen versteckt wird. Anschließend erklären Sie, wo er zu finden ist: "Öffne im Badezimmer die rechte Spiegelschranktür. Unter den Waschlappen findest du einen Schlüssel ...usw." Im Laufe der Zeit dürfen die Anweisungen immer länger werden.
Ideen für zwischendurch: Einkaufen ohne Einkaufszettel. Wie viele Croissants, Mehrkornbrötchen, Laugenbrezeln wünschen sich welche Familienmitglieder? Und wie viele normale Brötchen? Auf langen Autofahrten können alle beim Klassiker "Koffer packen" mitspielen. Jeder fügt einen Gegenstand hinzu, die lange Liste muss jedes Mal von Anfang an aufgezählt werden.

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